Susis Winterreise
Romane

Susis Winterreise

Susis Winterreise

Barbara Herrmann

Eine Katzengeschichte zum Weihnachtsfest

 

Auf einem kleinen Bauernhof im Schwarzwald bringt Katzenmama Luna vier Babys zur Welt.  Als der Bauer die kleinen Katzen entdeckt, jagt er Luna mit ihren Jungen vom Hof.

Sie geraten in diverse Abenteuer, wandern durch Kälte und Schnee und suchen ein neues Zuhause. Ob sie auf ihrer Winterreise zusammenbleiben können?

Eine spannende Geschichte aus dem Leben einer Katzenfamilie, die zur Advents- und Weihnachtszeit, trotz der Enttäuschung und der abenteuerlichen Reise, immer ihre Liebe und Zuneigung zu den Menschen in den Vordergrund stellt. Allen voran die kleine Susi.

Eine zu Herzen gehende Tiergeschichte rund um die Weihnachtszeit.

Dieses Buch gibt es als Hardcover – Ausgabe, ein wunderbares und dadurch ganz besonderes Geschenk für Katzenliebhaber.

ISBN 978-3740749231 Print – Hardcover (überall wo es Bücher gibt)

E-Book  978-3740720261 (in allen E-Book Shops)

 

 

Textprobe:

„Luna, du musst mit den Kindern verschwinden. Such dir eine andere Scheune im Dorf. Der Alte kennt kein Erbarmen, wenn er euch erwischt.“

„Ach, du hast gut reden, bist viel zu jung und hast keine Erfahrungen. Das ist überall das Gleiche. Andere Bauern denken auch so. Auf deren Höfen werden die Jungen auch ertränkt. Und wer soll mich in sein Revier eindringen lassen?“

„Ja, ja, ich bin noch viel jünger als du, aber ich habe dem Bauer zugehört und ihm in die Augen gesehen. Mach wie du denkst. Ich wollte dir nur helfen.“

Mittlerweile hatte sich Minki dazugesellt und das Ganze mitangehört und sie schüttelte den Schwanz, weil sie sich den Mist nicht mehr anhören konnte. Dann rückte sie näher an Luna heran.

„Du hast einen entscheidenden Fehler gemacht, Luna. Du hättest dich schon längst beim Bauer einschleimen müssen. So wie ich.“

Minki rutschte noch etwas näher an Luna heran.

„Ich bin ihm abends immer auf den Schoß gesprungen, habe geschnurrt und mich von ihm streicheln lassen.“

„Na und? Meinst du, dass er deshalb deine Jungen verschont?“ Luna legte sich hin, damit ihre Babys trinken konnten.

„Das will ich aber meinen! Meine Kinder wird der niemals ersäufen. Der liebt mich jetzt.“

Lilly stimmt Minki zu.

„Das glaube ich auch. Das hast du gut gemacht. Wir Katzen sind schlau und können die Menschen umgarnen, sie dazu bringen, dass sie uns mögen.“

Minkis Augen leuchteten vor Stolz. Ihr lag viel an dem Lob ihrer Freundin Lilly.

Luna fletschte neidisch die Zähne.

„Ach was, der lässt mich auch laufen, meinen Nachwuchs bringe ich ans andere Ende der Scheune.“ Luna leckte sich die Vorderpfoten und versuchte sich innerlich Mut zuzusprechen. Sie wollte auf jeden Fall verhindern, den Hof verlassen zu müssen. Dabei schaute sie sich stolz ihre vier Kinder an und war überzeugt, sie alle retten zu können, wusste aber noch nicht, wie sie das am besten anstellen sollte.

Dazu kam es aber nicht mehr. Nach Tagesbeginn war es richtig kalt und es regnete in Strömen. Kein Wetter für eine Katze, um draußen herumzulaufen und auch noch Katzenbabys zu verstecken.